Kredit für Arbeitslose: Das sind die Möglichkeiten

Taschenrechner in Kredit für Arbeitslose: Das sind die MöglichkeitenArbeitslos zu werden, ist für viele Menschen ein harter Schlag. Mit einem Mal fehlt die sinnvolle Beschäftigung. Nicht selten geht mit der alltäglichen Arbeit ein großer Teil des Lebensinhalts verloren. Doch damit nicht genug: Arbeitslosigkeit bedeutet in den allermeisten Fällen eine finanzielle Krise. Mit dem Arbeitslosengeld können nur die notwendigsten Ausgaben bestritten werden. Wenn sich dann nach kurzer Zeit kein neuer Job findet, folgt Hartz IV. Mit der staatlichen Unterstützung ist gerade das Existenzminimum mehr schlecht als recht abgesichert. Eine kaputte Waschmaschine oder gar ein Schaden am Auto stellen viele Menschen in der Arbeitslosigkeit vor sehr große Probleme. Während des Menschen im Arbeitsleben recht leicht fällt, bei Banken oder Sparkassen einen Kredit zu bekommen, haben Arbeitslose nur selten eine Chance, ihre finanzielle Lage durch einen Kredit zu verbessern.

Doch auch hier gibt es Lösungen. Wenn arbeitslose Menschen Geld benötigen, stehen folgende Möglichkeiten zur Verfügung:

– Arbeitslosen-Kredite von Banken und Sparkassen
– Kredite mit Bürgschaften
– Kredite von der Agentur für Arbeit
– Kredite durch den Pfandverleih

Arbeitslosenkredite

Das Wort Kredit stammt aus dem Lateinisch. „Credo“ heißt „Ich glaube“. Und so gehört zu jedem Kredit der Glaube des Geldgebers, das Geld mit Zinsen und Zinseszins zurückzubekommen. Genau hier liegt bei den Arbeitslosen aus Sicht der Banken das Problem. Arbeitslose haben oftmals zu wenig Geld zur Verfügung. Die Banken vermuten, dass der Kredit mit den spärlichen Einkünften der Arbeitslosen nicht zurückgezahlt werden kann. Das Risiko wollen viele Banken nicht eingehen.

Doch keine Regel ohne Ausnahme. Einige Banken und Kreditvermittler bieten Kredite an, die speziell für Arbeitslose aufgelegt wurden. Dennoch sollten arbeitslose Menschen bei diesen Angeboten bedenken, dass sie kaum vom gegenwärtigen Zinstief profitieren können. Denn die Banken und Sparkassen sichern sich gegen das Risiko des Totalverlustes durch vergleichsweise hohen Zinsen ab.

Bürgschaften durch Dritte verbessern die Konditionen

Deutlich bessere Konditionen kann man meistens aushandeln, wenn man jemanden davon überzeugen kann, eine Bürgschaft für den Kredit zu übernehmen. Oft können Verwandte oder gute Freunde als Bürge gewonnen werden. Kann der Schuldner den Kredit nicht mehr bedienen, muss der Bürge dafür aufkommen. Banken und Sparkassen sehen dieses Modell gerne, denn das Risiko des Kreditausfalls ist durch den Bürgen weitgehend abgedeckt. Allerdings ist auch hier Vorsicht geboten. So manche Freundschaft ging zugrunde, weil plötzlich die Bürgschaft in Anspruch genommen wurde.

Alternativ ist es oft möglich, andere Sicherheiten einzubringen. Wer über Immobilien verfügt oder eine Lebensversicherung besitzt, kann diese Werte als Sicherheit in den Kreditvertrag einbringen.

Kredite der Bundesagentur für Arbeit

Wer keine Sicherheiten aufbringen und keinen Bürgen gewinnen kann, kann sich im Notfall direkt seine Berater im Jobcenter und bei der Bundesanstalt für Arbeit wenden. In Einzelfällen gewährt die Behörde einen Kredit, um Notsituationen abzuwenden. Das gilt insbesondere dann, wenn Reparaturen in der eigenen Wohnung durchgeführt werden müssen oder der Kredit notwendig ist, um die Heizkosten zu bezahlen. Für reine Konsumausgaben stehen die staatlichen Hilfen jedoch nur in sehr seltenen Ausnahmen zur Verfügung.

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