Maßgeschneiderte Sehhilfen

Sehhilfe in Maßgeschneiderte SehhilfenFrüher war es dem Menschen anhand seiner Brille anzusehen, wie schwach seine Augen waren. Menschen mit einer starken Sehschwäche waren damit gestraft, dass sie eine Brille mit richtig dicken Gläsern – auch bekannt als Aschenbechergläser – tragen mussten. Zum einen waren diese Brillen nicht gerade ästhetisch anzuschauen und zum anderen mussten seine Träger ein ziemliches Gewicht auf ihrer Nase mit sich herumtragen. Inzwischen hat sich einiges getan. Jetzt können dank anderer Materialien auch Brillenträger, die hohe Sehstärken benötigen, eine Brille mit dünnen Gläsern tragen. Im Gegensatz zu früher ist die Brille heutzutage auch nicht mehr nur dazu da, Fehlsichtigkeiten auszugleichen. Denn durch die große Auswahl verschiedener Materialien und Formen gilt die Brille gleichzeitig als modisches Accessoire.

Material der Brillengläser

Brillengläser können aus richtigem Glas oder Kunststoff sein. Kunststoffgläser sind leichter und robuster als die aus echtem Glas. Damit die Gläser aus Kunststoff nicht zu schnell zerkratzen, ist es ratsam, sie durch eine spezielle Lackbeschichtung verhärten zu lassen. Glas kann natürlich schneller kaputt gehen, als Kunststoff. Allerdings kann das Glas bei einer höheren Sehschwäche viel dünner gefertigt werden, als das Kunststoffglas.

Welche Arten der Fehlsichtigkeit gibt es?

Es gibt verschiedene Arten von Fehlsichtigkeiten, die durch die richtige Brille korrigiert werden können. Es gibt die Weitsichtigkeit, die Kurzsichtigkeit, die Alterssichtigkeit und die Stabsichtigkeit. Menschen, die weitsichtig sind, sehen alles in der näheren Umgebung unscharf. Bei der Kurzsichtigkeit hingegen können die Betroffenen nur unscharf in die Ferne sehen. Die Stabsichtigkeit ist eine Sehstörung, die meist durch eine Hornhautverkrümmung auftritt. Menschen, die davon betroffen sind, sehen in der Nähe und der Ferne unscharf. Wenn die Augen im Alter schwächer werden, handelt es sich um die Alterssichtigkeit.

Richtige Brille durch regelmäßigen Sehtest

Unsere Sehkraft kann sich mit der Zeit verändern. Oftmals fällt die verminderte Sehleistung im Alltag auf. Was einst noch scharf zu sehen war, kann nun verschwommen sein. Deshalb ist es ratsam, bei dem kleinsten Anzeichen einer Änderung der Sehkraft einen Sehtest durchführen zu lassen. Dies gilt gleichermaßen für Träger einer Sehhilfe und Betroffene, die bisher ohne Brille ausgekommen sind.

Was macht eine gute Brille aus?

Bevor es an die Auswahl der richtigen Brille geht, muss zunächst die Sehkraft bestimmt werden. Ist die zu korrigierende Sehstärke bestimmt, können das Material für die Brillengläser und ein Brillengestell ausgewählt werden. Bei einer hohen Sehschwäche ist es sinnvoll, den Optiker um Rat zu fragen, welches Material am besten geeignet ist. Der Fachmann versorgt den Betroffenen mit allen nötigen Informationen über seine neue Brille. Die Auswahl des Gestells ist eine Geschmacksfrage. Die Form sollte zu dem Träger passen und ihm gefallen. Ist die neue Brille da, muss sie angepasst werden. Dabei ist darauf zu achten, dass sie nicht zu eng sitzt oder Druckstellen hinterlässt. Natürlich sollte sie auch nicht bei der kleinsten Bewegung von der Nase fallen.
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