Intervallfasten: ein beliebter Ernährungstrend

Fasten in Intervallfasten: ein beliebter ErnährungstrendJetzt in der Fastenzeit wird man überall mit dem Thema Fasten und Abnehmen konfrontiert. Die Gründe, warum jemand fastet sind ganz verschieden. Der eine möchte einfach ein paar Kilo los werden und der nächst möchte sich dadurch reinigen bzw. entgiften. So unterschiedlich die Motivationen sind, so verschieden sind auch die Fastenkuren. Einige machen es nur ein oder mehrmals im Jahr für wenige Wochen, andere wollen dauerhaft durch das sogenannte Intervallfasten zeitweise hungern.

Was ist Intervallfasten?

Beim Intervallfasten wird zu vorher festgelegten Zeiten gegessen und zu anderen Zeiten eben nicht. Besonders beliebt ist die 16/8 Methode, hier wird 16 Stunden am Tag nichts gegessen, Nahrung wird nur in den verbleibenden 8 Stunden aufgenommen. 14/10 ist eine abgeschwächtere Form, hier kann man 10 Stunden essen und verzichtet 14 Stunden auf Nahrung. Einige Menschen leben aber stärkere Formen aus, so wird häufig auch die 18/6 oder gar 20/4 Methode angewandt, hierbei darf 18 bzw. 20 Stunden nichts gegessen werden. Nur in den verbleibenden 6 bzw. 4 Stunden findet die Nahrungsaufnahme statt.

Wer nicht täglich auf die Uhr schauen möchte, kann auch die 5/2 Methode anwenden, die 5 steht dafür, dass 5 Tage in der Woche gegessen werden und an 2 Tagen wird gehungert, die beiden Tage sollten aber nicht hintereinander liegen und es dürfen jeweils nur 500 Kalorien aufgenommen werden. Manche essen auch einen Tag normal, um dann am nächsten Tag zu fasten, sie wiederholen das Ganze immer abwechselnd.

In dem festgelegten Essensintervall muss auf nichts verzichtet werden. Es kann gegessen werden, wonach einem der Sinn steht. Allerdings sollte es nicht übertrieben werden, zumindest dann nicht, wenn man durch die Ernährungsform Gewicht verlieren möchte. Am besten isst man seine zwei bis drei Mahlzeiten am Tag und lässt zwischendurch längere Pausen. In der Fastenzeit sollte möglichst viel getrunken werden, am besten eignen sich Wasser und ungesüßter Tee.

Welchen Nutzen hat das Intervallfasten?

Wie schon erwähnt, wird das Intervallfasten von einigen Menschen praktiziert, die abnehmen wollen. Das Fastenintervall benötigt der Körper, um die eigenen Reserven anzugreifen und Fett abzubauen. Im Gegensatz zu einer normalen Diät oder Fastenkur wird beim Intervallfasten keine Muskelmasse abgebaut, da der Körper immer erst an die Fettreserven geht. Sind diese aufgebraucht, vergreift er sich auch an den Muskeln. Durch das normale Essen in den jeweiligen Intervallen sollte es nicht dazu kommen. Auch Sport kann beim Intervallfasten helfen, schneller Gewicht in Form von Fett zu verlieren. Es heißt, dass Sport auf nüchternen Magen am effektivsten für die Fettverbrennung ist. Hier muss aber jeder für sich ausprobieren, ob es ihm liegt. Da durch den Sport der Blutzuckerspiegel sinkt und es eventuell zu Übelkeit kommen kann.

Mit dem Intermittierenden Fasten, wie es auch genannt wird, kann man seinem Körper aber auch so etwas Gutes tun. In unserem Körper fallen ständig Abfallstoffe an, die ausgeschieden werden müssen. Das schafft der Körper normalerweise auch ohne das wir hungern, aber mit dem Fasten unterstützen wir ihn, sodass die Stoffe besser ausgeschieden werden. Durch das Intervallfasten kann der Blutdruck gesenkt werden und auch das Risiko für chronische Erkrankungen wie Diabetes und auch Tumorerkrankungen sinkt.

Ist Intervallfasten für jeden geeignet?

Grundsätzlich schon. Wichtig ist nur, dass man sich dabei wohlfühlt. Wer es überhaupt nicht gewöhnt ist, längere Zeit nichts zu essen, sollte langsam mit beispielsweise 12 Stunden fasten und 12 Stunden essen anfangen und sich langsam steigern, wenn man merkt, dass es einem guttut. Bei Vorerkrankungen wie Diabetes sollte das Intervallfasten unbedingt mit einem Arzt abgesprochen und am besten auch von ihm begleitet werden. Am besten lässt man generell vorher seinen gesundheitlichen Zustand durchchecken, um kein Risiko einzugehen.